Samstag, 20. Mai 2017

Maiblüten


Eigentlich sind es ja jedes Jahr die gleichen Bilder. Es würde keiner merken, wenn ich hier Blütenfotos vom letzten oder vorletzten Jahr posten würde. 😀 Aber das mache ich natürlich nicht. Es macht mir viel zu viel Freude, jedes Jahr die Blüten, auf die ich so lange gewartet habe, abzulichten.
Sie werden dann auch irgendwann wieder gelöscht, 
denn tausende Blütenfotos muss ich nicht dauerhaft aufheben. Macht ihr das?

Der Flieder blüht wenig, aber jede Blüte ist schön.


Camassia

Milchstern

Meine Allium waren letztes Jahr bis auf eine oder zwei verschwunden und ich dachte, sie wären Wühlmausfutter geworden. In diesem Jahr sind sie wieder da. Versteh einer die Natur.


Geranium Phaeum

Hasenglöckchen habe ich viele und ich freue mich darüber.
Sie erinnern mich an einen Urlaub in GB, in dem ich sie in der freien Natur gesehen habe. 
Blaue Teppiche, Bluebells.

Diesem Rhododendron kann ich beim Aufblühen der Blüten zugucken. 
Das sind Fotos von Mittwoch.

Heute sah er so aus.

Dieser blüht immer etwas später.

Manchmal kommt mir auch ein Schmetterling vor die Linse.

Viele verschiedene Akeleien

Die Hosta sind mittlerweile auch alle, ich hätte fast geschrieben, aufgeblüht.😀
Aber das trifft es ja nicht.

Die Stiefmütterchen sehen nicht mehr sehr schön aus. Ich denke, ich werde sie nächste Woche austauschen. Mal sehen, was ich Schönes auf dem Markt finde. 
Wir haben glücklicherweise mehrere Blumenhöker.

Der kleine Farn, der vor ein paar Jahren aus dem Hillside Garden zu mir kam, hat auch endlich ausgetrieben. Ich hatte ja schon befürchtet, dass er den Winter nicht überlebt hat. Aber er hat mehr Austriebe als letzte Jahr. Und das freut mich sehr.
 Genießt den Mai
* ♥ *

Montag, 15. Mai 2017

Freiheit


Endlich darf sie wieder nach draußen, unsere Lizzie.
Seit November waren wir mit etwa drei Tagen Unterbrechung Opfer der Vogelseuche. Immer im Beobachtungsgebiet, was bedeutete, dass die Süße nicht nach draußen durfte. Jedenfalls nicht unangeleint. Aber eine Katze mit Leine, das geht, zumindest bei ihr, gar nicht.
Es war ja nicht nur die Katze eingesperrt, wir ja auch. Mal eben so die Tür aufmachen ging nur, wenn vorher sichergestellt war, dass sie nicht ausbüxen konnte.
Kann sich jemand die sehnsuchtsvollen Blicke vorstellen, besonders, wenn die Sonne schien? Und das Geweine, weil keiner die Tür aufmachte. Sie tat mir so leid.

Aber jetzt, jetzt ist die Zeit vorbei. Hoffentlich geht keiner mit der Lupe durch die Wallachei, um einen infizierten Vogel zu suchen.


Lizzie genießt jedenfalls seit gestern die neue alte Freiheit.



Die Sonne auf dem Fell.




Mal gucken, wie es bei den Nachbarn aussieht.



Alles wird beschnuppert und angeguckt.
Und manchmal rast wie wie ein geölter Blitz ins Wohnzimmer, um gleich wieder ganz gemütlich nach draußen zu schlendern.



Hoffentlich können wir jetzt den Sommer genießen. Mit offenen Türen.


* ♥ *

Freitag, 12. Mai 2017

Hamburg, Sonne

Am Donnerstag hatte ich ziemlich früh einen Arztbesuch in Hamburg und da ausnahmsweise mal die Sonne schien und ich früh fertig war, saß ich auch schon früh an der Alster. Die Geschäfte hatten nämlich noch nicht geöffnet und ich musste ein bisschen Zeit überbrücken.
Aber auf angenehme Art und Weise.

Und bei Marita hatte ich gestern Fotos von Hamburger Mülleimern gesehen und habe deshalb heute auch einige fotografiert. Marita, du siehst, es gibt sie noch. :)






Auch morgens um halb zehn saßen, wie ich, schon Menschen am Jungfernstieg an der Alster 
und genossen die Sonne.


Um 14h, als ich noch einmal vor meiner Heimfahrt zurückkehrte, sah es schon ganz anders aus. 
Jetzt war kaum noch ein Plätzchen frei. Ist aber auch wie ein Stück Urlaub, dort zu sitzen.




Auch die Spatzen fühlen sich dort wohl. An einer der Bänke lag ein Paket Toastbrot, aus dem sich mancher bediente, um die Vögelchen zu füttern.


Schwan und Enten wurden auch gefüttert. Der Schwan war so gierig und streckte seinen langen Hals aus dem Wasser, dass die dort sitzenden Personen geflüchtet sind. 
So ein Schwanenbiss ist bestimmt auch nicht lustig.


* ♥ *

Dienstag, 9. Mai 2017

Der Garten im Mai


Jetzt kann man so richtig zugucken beim Wachsen. Nachdem es hier so lange kalt und nass war und zweitweise auch immer noch ist, wird der Garten trotzdem immer grüner.
Das kleine Foto ist vom 1. Mai, das Große von heute.
Bald wird der Farn mindestens einen Meter hoch sein. Aber am Schönsten finde ich den Austrieb.


Auch der Hirschzungenfarn treibt aus. 
Er ist mir aber das ganze Jahr ein Lichtblick, weil immergrün.

Meine Platterbse wird auch größer.


Der Waldmeister blüht und seit dem 1. Mai auch diese Narzissensorte.


Zwei rote Tulpen blühen zuverlässig jedes Jahr, und das schon sehr lange. Allerdings blühen sie immer mitten im Liguster. Und ich mag sie auch nicht versetzen, weil ich nicht weiß, ob sie das überleben.

Ich hoffe sehr, dass wir jetzt vom Nachtfrost verschont bleiben.



Wer sich geniert, sollte weiterscrollen. :)
Meine Zuckerhutfichte dienst grad als Liebesnest.


Ein kleines Hornveilchen hat sich bei den Semps einquartiert.

Nachdem wir den Flieder im letzten Jahr sehr ausgelichtet haben, blüht er nur sehr spärlich, aber ein paar Blüten sind besser als keine. Das hatte ich nämlich befürchtet.


Ich glaube, Vergissmeinnicht kann man nicht ausrotten. Will ich eigentlich auch gar nicht, aber mich nervt, dass man nach dem Verblühen alles rausreißen muss. Das ist mir zu anstrengend. Ich kann einfach nicht mehr unter den Büschen rumkriechen. Über einzelne Pflänzchen freue ich mich ja, aber ich werde jetzt immer gut aufpassen, dass nicht der ganze Garten blau ist.


Die ersten Phaeum blühen.

Meine englische Rose, die ich vor Jahren mal aus dem Baumarkt gerettet habe, hat die erste Knospe.
Und der eine Rhodo zeigt auch Farbe.


Endlich sieht man nicht nur nackte Erde, es grünt.


Meine Montana fängt an zu blühen.


Die ersten Hasenglöckchen genießen auch die Sonne. 
Und eine Ranunkelpflanze habe ich mir gegönnt. Mal sehen, wie lange sie mich beehrt.


* ♥ *