Donnerstag, 19. Oktober 2017

Sky Garden, London


Von Sky Garden hörte ich erst wenige Wochen vor unserem Londonaufenthalt. Durch Zufall stieß ich beim Recherchieren auf mehrere Blogs mit Hinweisen. Hier und hier gibt es Informationen.
Und hier kann man Tickets bestellen.

Ein Garten im Himmel und dann noch kostenlos. Die Fotos sahen vielversprechend aus und so legte ich mich auf die Lauer, um Karten zu ergattern. Die kann man nämlich nur im Internet bekommen. Ein Spontanbesuch ist kaum möglich. Und da es nur eine limitierte Anzahl an Karten gibt, sind sie natürlich auch schnell weg.
Eine Woche vor "unserer" Woche wurden sie endlich freigegeben. Ich bestellte gleich Karten für den Mittwoch und den Freitag. Bei dem Londoner Wetter weiß man ja nie.

Das Haus in der Fenchurchstreet 20 sieht schon sehr gewöhnungsbedürftig aus.
Es wird auch Walkie-Talkie genannt. Fußläufig ist es nur wenige Minuten von der Station "Monument" entfernt. Und zu übersehen ist es auch nicht.
Ein wirkliches Highlight in dieser Stadt. Zumal die anderen Aussichtsmöglichkeiten wie London Eye und The Shard mit über 30 Pfund Eintritt zu Buche schlagen.


Am Eingang wird die Karte gecheckt und dann durchläuft man wie beim Flughafen einen Securitycheck. Mit dem Fahrstuhl geht es dann in wenigen Sekunden in den 35. Stock.


Der Innenbereich erstreckt sich über drei Stockwerke und ist gartenmäßig gestaltet. Aber das Tolle ist nicht der Garten, sondern die Aussicht.
An der einen Frontseite gibt es mit Blick auf die Themse eine Außenterrasse.
Innen kann man rundherum gehen und hat, wenn das Wetter mitspielt, einen phantastischen Ausblick.
Es gibt ein Restaurant und eine Bar, sowie auch Toiletten.






Bei unserem ersten Besuch hatten wir wettermäßig nicht so richtig Glück. Es war ziemlich diesig.
Deshalb sind auch die Fotos nicht so klar.
Aber wir waren trotzdem begeistert.






Ich finde es schön, dass es offensichtlich mehrere Dachgärten auf Gebäuden gibt.


* ♥ *

Sonntag, 15. Oktober 2017

Sonne im Oktober


Heute scheint die Sonne und so musste ich ein paar Aufnahmen im Garten schießen. 
So oft haben wir ja kein so klares Wetter.

Die June steht noch wie eine Eins, während die anderen Hostas alle mehr oder weniger herbsteln.






Spinnweben fand ich auch viele.




Vorgestern habe ich mit der Winterfütterung der Vögel begonnen und die ersten haben auch das Silo schon gefunden. Darunter auch mein absoluter Liebling, das Rotkehlchen.
Der Flieder sieht ziemlich kaputt aus. Er verlor im Sommer ständig Blätter. Jetzt hat mein Mann ihn etwas entastet. Mal sehen, wie er sich macht. Ganz raus wäre mir ja am Liebsten, aber ich fürchte, dazu bräuchte man einen Bagger und das geht hier nicht.


Einige Beetteile habe ich ein bisschen freigeräumt und Wurzeln entfernt.
Besonders Schneefelberich und Giersch hatten sich unschön ausgebreitet.
Nun habe ich Platz für Neues. Es könnte sein, dass ich mir doch noch eine dunkellila Aster kaufe, wie ich sie Freitag sah. Aber da hatte ich noch keinen Platz, jetzt schon.


Den ganzen Sommer habe ich auf die Blüte gewartet. Ein paar Blätter hatte die weiße Astrantia ja gnädigerweise gezeigt. Und jetzt, Mitte Oktober, ein Blütenstiel.
Verrückte Welt.

Meine Avocadopflanze muss ich wohl über den Winter reinholen.
Hat schon mal jemand erfolgreich so eine Pflanze überwintert? Die ersten Monate stand sie ja auch am Fenster, aber da war sie auch lange noch nicht so groß.

* ♥ *

Freitag, 13. Oktober 2017

Erster Londonspaziergang


Unser Hotel war gar nicht weit von der Themse entfernt und es bot sich an, dorthin zu spazieren, nachdem wir die Koffer abgeliefert hatten. Es war später Nachmittag und wir wollten nicht mehr in die Stadt fahren. 
Die Vauxhall Bridge führt vom Stadtteil Pimlico in die südlichen Stadtteile Vauxhall und Lambeth.
Und man kann schon eine Menge von der Innenstadt sehen.


Das London Eye ist zwar noch eine Ecke weg, aber es ist gut zu sehen.
Und man sieht anhand der vielen Kräne, wieviel in London gebaut wird. 
Besonders auf der südlichen Themseseite.


Und auch Westminster Abbey und sogar Big Ben waren gut zu sehen.


Wir gingen am Südufer der Themse entlang.
Erstaunlich viele Jogger kamen uns entgegen.



Kurz hinter der Lambeth Bridge steht der Lambeth Palace.
Er ist Sitz des Erzbischofs von Canterbury.
Rechts in der alten Kirche befindet sich ein Gartenmuseum, das wir aber nicht besucht haben.


Über die Lambeth Bridge ging es dann wieder zurück auf die Nordseite.


Jetzt waren wir noch näher dran und hatten einen sehr schönen Blick auf London Eye.


Auch The Shard war super zu sehen.


An der Nordseite wanderten wir wieder zurück Richtung Hotel 
und kamen an der Tate Britain vorbei.
Wenn wir Regenwetter in unserer Woche gehabt hätten, wäre sie durchaus eine Option gewesen, 
aber dem war glücklicherweise nicht so.


Bauarbeiten auf der Südseite.

Das Gebäude gehört zum Geheimdienst.
Wir sind ja schon auf der anderen Seite direkt dran vorbeigegangen und konnten sehen,
dass es gut gesichert ist.


Wieder fast bei der Vauxhall Bridge angekommen, stießen wir auf diese Skulptur.
Das Internet ließ mich wissen, dass es sich um ein Werk des Bildhauers Lorenzo Quinn handelt.


Weiter stießen wir auf einen kleinen Park an einer Wohnanlage. So idyllisch kann man in London auch wohnen. Wenn man das nötige Kleingeld hat. Dort könnte es mir auch gefallen.
Aber das wird wohl ein Traum bleiben.


* ♥ *

Dienstag, 10. Oktober 2017

Letzte Blüten



Nachdem ich das ganze Wochenende mehr oder weniger liegend mit einer dicken Erkältung verbracht habe, brauchte ich ein bisschen Luft. Und da grade mal die Sonne schien, (das muss man hier ausnutzen) schnappte ich mir die Kamera und guckte mal, was denn noch so blüht. Eigentlich müsste ich im Garten noch so einiges schneiden, aber es ist zu nass. Es regnet ja dauernd.

Der Eisenhut hat immerhin drei Blütenstiele.


Die letzten Rosen geben nochmal alles.



Aber ob die Knospen noch zur Blüte kommen?
Freuen würde es mich ja.


Ich esse zwar gerne Pilze, aber die lasse ich doch besser stehen.




Der Rasen müsste dringend noch mal gemäht werden. Aber auch dazu ist est zu nass. 
Nachmittags hat es dann auch noch wieder geregnet.


Limelight hat jetzt auch ihre Herbstfarben.





Und über die Jackmanii kann ich mich wirklich nicht beklagen. Sie ist die einzige Clematis, 
die hier regelmäßig blüht und kaum mickert.



Und dann wurde es plötzlich laut.
Wie gut, dass ich die Kamera grad in der Hand hatte. Aber die Knaniche fliegen ganz schön schnell. Viele Fotos konnte ich gar nicht machen.



* ♥ *